Rundfahrt ECS 2010
27. August 2010
Der ECS organisierte dieses Jahr eine Sommerfahrt. Ursprünglich
als Rundfahrt geplant wurde sie abgekürzt zu einer Reise von Dietikon
entlang der Limmat und der Aare bis Aarburg, und einem Abschluss
in Zofingen.
Der Sommer schien diesmal kurz zu sein, denn schon auf der Anfahrt
trübte ein satter Herbstregen die Scheiben.

Treffpunkt war der Werkhof der Elektrizitätswerke des Kantons
Zürich EKZ auf der Limmatinsel in Dietikon.

Begrüsst wurden wir von Urs Wiederkehr, der bei den EKZ für die
Betreuung der Elektrofahrzeuge und der Ladeinfrastruktur verantwortlich
ist.

Während die Fahrzeuge nach und nach anrollten sassen einige schon
im Trockenen, bei Kafi und Gipfeli und anderen Leckereien. Urs
Wiederkehr erzählte vom Engagement der EKZ im Bereich effizienter
Mobilität. (v.l.n.r. Wilfried Blum, Urs Wiederkehr, Madeleine
Blum, Vivien Dettwiler, Edwin Griesser (verdeckt), Heinrich Holinger)

Anschliessend konnte auch ein neuer E-Smart ausprobiert werden,
der seit ein paar Tagen bei den EKZ im Einsatz ist.

Die Mickymausohren des E-Smart zeigen den Ladezustand und die
Fahrleistung. Der E-Smart geht gut ab, das zeigte eine kurze Testfahrt.

Unterdessen sind die Fahrzeuge für die Tour geladen. Vivien Dettwiler
vor der neuen Park&Charge-Stromtankstelle der EKZ. Wenn die Steckdose
"EKZ Naturstrom Solar" bereits besetzt ist, dann muss man auf
andere ausweichen.

Die Wolken brechen zeitweise auf, wie hier vor Spreitenbach.

In Baden fahren wir zur neuen Park&Charge-Ladestation der ABB
am Trafoplatz. Extra wurde für uns Parkraum reserviert, auch wenn
nicht alle über Mittag laden müssen, da einige Fahrzeuge über
120 km Reichweite haben.

Um mit der Intelligenz der Stromtankstelle umgehen zu können
braucht es ein paar Tipps. Zum Beispiel muss man den Schlüsselschalter
solange drehen, bis der Netzstrom genügend gross ist, sonst spricht
die Stromüberwachung der Säule zu früh an.

Philipp Schneider von der ABB hat einen Apéro im Haus der Regionalwerke
Baden organisiert. Das gibt Gelegenheit für Erfahrungsaustausch.
Die ABB ist offen für Kunden-Rückmeldungen. (v.l.n.r. Wilfried
Blum, Heinrich Holinger, Philipp Schneider)

Das Ziel der nächsten 45-Kilometer-Etappe liegt etwas oberhalb
von Aarburg: das moderne Aare-Wasserkraftwerk Ruppoldingen.

Auf dem Vorplatz werden die Fahrzeuge verkabelt, gleich beginnt
die Führung.

Herr Christen von Alpiq erklärt die Anlage, die Massnahmen für
die Fische und Bootsfahrer, und betriebliche Aspekte.

Der Beton vibriert, da unten bei den beiden über 5 Meter grossen
Kaplanturbinen dröhnt es laut. Oben fliesst der halbe Fluss durch
die Röhre. Das Wasser überträgt Bewegung an die Stromgeneratoren,
zweimal 20 Megawatt, ergibt pro Jahr 115 Mio kWh.

Gelegentlich schwimmt im trüben Wasser allerlei mit. Da
steht ein Reinigungsbagger, der Holzstämme und anderes vom Einlaufrechen
hochziehen kann.

Die grosse Halle ist momentan leer, oben ruht ein 70 Tonnen-Laufkran,
bereit für die grossen Kraftakte bei Revisionsarbeiten.

Gerade wollte ich doch ein Gruppenbild machen, aber alle sind
bereits am Aufbrechen zum Apéro. Alpiq-Mitarbeiterin Frau Wüthrich
befragt ECS-Präsident Wilfried Blum für einen Bericht in der Firmenzeitung.
(v.l.n.r. Frau Wüthrich, Wilfried Blum, Madeleine Blum, Edwin
Griesser, Vivien Dettwiler, Ralph Schnyder, Herr Christen, Eduard
Stolz)

Zeit für Erfahrungsaustausch. Eduard Stolz erzählt
von den internationalen Normen für Elektrofahrzeuge und Infrastruktur.
Es ist der Schweizer Vertreter bei der zuständigen Kommission
der EU in Brüssel.

Zwischendurch wars mal sonnig, jetzt brauen sich wieder Wolken
zusammen. Wir starten Richtung Zofingen.

Unterwegs ein kurzer Halt bei Heinz Mundwyler in Vordemwald,
wo Ralph Schnyder gleich zwei Twike-Reifen mitnehmen kann.

Das Familienhotel "Jugendherberge" in Zofingen liegt günstig
am Rand der Altstadt.

Auf dem Weg zum Nachtessen gibts den ersten Teil der Führung
durch den historischen Ort. Die Frohburger hatten die Stadt gegründet,
mussten an die Habsburger verkaufen, kämpften sogar unter den
Österreichern gegen die Eidgenossen.
Einige blieben die Nacht über noch da, andere nahmen den mehr
oder weniger weiten Heimweg noch am Abend unter die Räder.
Teilnehmer/-innen: Wilfried + Madeleine Blum, Vivien Dettwiler,
Edwin Griesser, Heinrich Holinger, Ralph Schnyder, Eduard Stolz,
Peter Zeller
Für den ECS, Peter Zeller (Text/Bilder) und Edwin Griesser
(Bilder), 30.8.2010
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